Lebenslauf prüfen lassen
Lade deinen Lebenslauf hoch oder füg den Text ein und lass ihn in Sekunden bewerten: Punktzahl, Lesbarkeit für Bewerbungssysteme, fehlende Abschnitte, Lücken und konkrete Verbesserungen. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Speicherung.
Ein Tool von Stellenschmiede — der App, die passende Stellen in deiner Nähe findet und dir zu jeder das Anschreiben schreibt.
Was der Lebenslauf-Check prüft
Bewertet wird, wie dein Lebenslauf auf eine Personalabteilung und ein Bewerbermanagementsystem im deutschsprachigen Raum wirkt — nicht das Design deiner Vorlage.
Typische Fehler im Lebenslauf
Acht Punkte, an denen ein Lebenslauf im deutschsprachigen Raum früh aussortiert wird — und wie du sie vermeidest.
- 1
Nicht umgekehrt chronologisch
Im deutschsprachigen Raum steht die aktuelle oder letzte Station oben. Wer mit der Grundschule beginnt, lässt die Leserin erst einmal suchen, was du heute machst.
- 2
Zeiträume nur als Jahreszahlen
„2018 – 2021“ kann drei Jahre bedeuten oder knapp zwei. Mit Monat und Jahr (MM/JJJJ) ist der Lebenslauf eindeutig — und eine Lücke fällt nicht erst im Gespräch auf.
- 3
Unerklärte Lücken
Eine Lücke von mehr als 3 Monaten ist kein Problem, eine unerklärte schon. Elternzeit, Weiterbildung, Pflege von Angehörigen, Reise oder Jobsuche: eine Zeile mit Zeitraum genügt.
- 4
Aufgaben statt Ergebnisse
„Zuständig für den Wareneingang“ sagt, was die Stelle verlangt hat. Was du daraus gemacht hast, sagen Zahlen — wie viele Kunden, welches Volumen, welche Verbesserung. Nur echte Zahlen, nie geschätzte.
- 5
Sprachen ohne Niveau
„Englisch“ allein lässt offen, ob du ein Meeting führen oder eine Speisekarte lesen kannst. Üblich sind die Stufen A1 bis C2 des Europäischen Referenzrahmens oder „Muttersprache“.
- 6
Angaben, die niemand braucht
Familienstand, Kinder und Konfession sind freiwillig und haben mit der Stelle nichts zu tun — nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz darf niemand danach auswählen. Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit sind üblich, aber ebenfalls freiwillig.
- 7
Zu lang oder zu kurz
Zwei Seiten reichen fast immer, bei langer Berufserfahrung höchstens drei. Wer wenig Erfahrung hat, füllt nicht auf, sondern beschreibt Praktika, Nebenjobs und Ehrenamt konkret.
- 8
Text, den Systeme nicht lesen können
Viele Unternehmen lesen Bewerbungen zuerst mit einem Bewerbermanagementsystem ein. Text in Grafiken oder Bildern, ungewöhnliche Abschnittsnamen und englische Überschriften in einer deutschen Bewerbung machen es dort schwerer als nötig.
Persönliche Daten: was rein muss, was nicht
Name, Anschrift oder Wohnort, Telefonnummer und E-Mail gehören in jeden Lebenslauf. Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Foto sind im deutschsprachigen Raum üblich, aber freiwillig — bei Minderjährigen, die sich auf eine Ausbildung bewerben, ist das Geburtsdatum sinnvoll. Familienstand, Kinder und Konfession kannst du weglassen.
Das ist ein redaktioneller Hinweis und keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Ist der Lebenslauf-Check wirklich kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung. Du kannst 3 Lebensläufe direkt hintereinander prüfen; danach kommt etwa alle 5 Minuten eine weitere Prüfung frei. Die Grenze gibt es nur, weil hinter jeder Analyse ein kostenpflichtiger Modellaufruf steht.
Wird mein Lebenslauf gespeichert?
Nein. Die Datei wird nur gelesen, um den Text herauszuholen; der Text geht für die Analyse an das Sprachmodell, und das Ergebnis kommt an dich zurück. In unserer Datenbank landet weder die Datei noch der Text.
Welche Dateien kann ich hochladen?
PDF mit echtem Text und Word-Dateien im Format .docx. Ein eingescanntes PDF enthält oft nur ein Bild — dann füge den Text einfach ins Textfeld ein. Nötig sind mindestens 200 Zeichen; analysiert werden die ersten 10.000 Zeichen, für einen Lebenslauf von zwei bis drei Seiten ist das mehr als genug.
Was ist ein ATS?
Ein Bewerbermanagementsystem (englisch Applicant Tracking System), mit dem viele Unternehmen Bewerbungen einlesen und sortieren, bevor ein Mensch sie liest. Es kommt gut mit klaren Abschnitten und Text zurecht, schlechter mit Grafiken, Textfeldern und ungewöhnlichen Überschriften.
Gehört ein Foto in den Lebenslauf?
Im deutschsprachigen Raum ist ein Bewerbungsfoto üblich, aber freiwillig — niemand darf es verlangen. Wenn du eines verwendest, dann ein aktuelles, professionelles. Der Check bewertet ein fehlendes Foto nicht als Schwäche.
Wie erkläre ich eine Lücke im Lebenslauf?
Mit einer eigenen Zeile und dem Zeitraum: „03/2020 – 11/2020 Elternzeit“, „Weiterbildung zur …“, „berufliche Neuorientierung“. Ehrlich und kurz genügt; eine Begründung in Sätzen gehört, wenn überhaupt, ins Anschreiben.
Kann Stellenschmiede meinen Lebenslauf auch erstellen?
Ja. Nach der Anmeldung lädst du deinen Lebenslauf hoch oder baust ihn im Editor, wählst eines von sechs Designs und lädst ihn als PDF herunter. Zu passenden Stellen schreibt Stellenschmiede dazu jeweils das Anschreiben.
Kann ich auch mein Anschreiben prüfen lassen?
Ja, dafür gibt es den kostenlosen Anschreiben-Check: Bewertung von 0 bis 100, Stärken, Schwächen, konkrete Verbesserungen und ein AGG-Hinweis.
Vom geprüften Lebenslauf zur fertigen Bewerbung
Stellenschmiede findet passende Stellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und schreibt zu jeder ein individuelles, DIN 5008-konformes Anschreiben aus deinem Lebenslauf. Erstellen und Vorschau sind kostenlos.
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